Eine rostende Figur aus Metall ist im Park ausgestellt.
Ein 3D-Objekt aus farbigen Elementen steht auf dem Gurten.
Lokale Kunst von Bernhard Luginbühl steht auf der Gurtenwiese.
Die braune Statue von Bernhard Luginbühl steht im Park.

Kunstprojekte im Park

Begegnung von Kunst und Natur

Skulpturen im Park

Im Park im Grünen geniessen Sie die plastische Kunst von Ursi und Bernhard Luginbühl sowie Silvio Mattioli. Betrachten Sie die 3D-Kunst und entdecken Sie die nicht sofort sichtbaren Einzelheiten.

 (geb. 1929 in Bern, gest. 2011)

Eine seiner monumentalsten Eisenplastiken, der Engel Silvester, thront seit der Jahrtausendwende auf dem Gurten und wacht mit seinen rostrot leuchtenden Kugeln wie ein Wahrzeichen über dem Berner Hausberg. Der Engel stieg als Überraschung wie ein Phönix aus der Asche hervor, nachdem der Künstler am 31. Dezember 1999 die grosse Holzskulptur den Flammen übergeben hatte. Neben Silvester sind im Park im Grünen sechs weitere seiner Figuren zu sehen.

(geb. 1936 in Basel, lebt und arbeitet in Mötschwil)

Die ganze Luginbühlfamilie ist der Kunst angetan. Ursi Luginbühl, die zweite Frau Luginbühls, ist ebenfalls Künstlerin. Sie arbeitet überwiegend plastisch, fertigt Skulpturen aus Bronze, Gefässe aus Keramik oder Porzellan. Die ersten sogenannten «Vasen» bestanden aus Ton, später liess die Künstlerin Bronzen von diesen Objekten anfertigen. Es sind eigenwillige, fantasievolle Gebilde mit mythischer Ausstrahlung.

(geb. 1929 in Winterthur, gest. 2011)

In grün, rot, gelb und blau leuchtet die riesige Eisenplastik «Giardino» von Silvio Mattioli. Seit 2011 begrüsst der «Giardino» (der Garten) die Gäste des Parks im Grünen bei der Bergstation der Gurtenbahn. Während 25 Jahren stand der kunterbunte «Giardino» vor dem Shoppyland Schönbühl. Für den neuen Standort auf dem Gurten hat der damals 80-jährige Silvio Mattioli sein Kunstwerk vollständig restauriert.

Aktuelle Ausstellung

INFINITY

Vom 28. Februar bis 25. Mai 2022 auf dem Gurten

Die Skulptur von Ortreport und Hector Egger Holzbau reizt die Fortschrittlichkeit des Baustoffes Holz aus und stellt dessen ökologische Bedeutung ins Zentrum. INFINITY ist eine gebaute Aufforderung für ein Denken und Handeln in Kreisläufen. Die zwei begehbaren Brücken, die sich schwebend aufspannen und kreuzen, bilden aus der Vogelperspektive das Unendlichzeichen. Beim Begehen der dreidimensionalen Endlosschlaufe ergeben sich in jeder Runde neue Perspektiven auf die Skulptur, die Gegebenheiten des Standorts und damit auch auf die Bedeutungstiefen von Entstehung, Vergänglichkeit und Unendlichkeit.

INFINITY ist aus Fichtenholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern produziert. Die Installation wird an verschiedenen Orten in der Schweiz gezeigt. Nach dieser Reise wird INFINITY zerlegt und die Materialien werden als Baustoff weiter verwendet. Reststücke werden in der Schnitzelheizung zu CO2-neutraler Wärme umgewandelt.

Entwurf: Ortreport GmbH, Zürich
Patronat & Umsetzung: Hector Egger Holzbau AG

Pressemappe

Bilder: ©Hector Egger Holzbau AG, Langenthal

Skulptur Infinity