Tapis Rouge

Bild: Franz Gertsch, Mike Jagger, Dispersion auf Leinwand, 1969

Tapis Rouge
Unser Familienrestaurant Tapis Rouge verwöhnt Sie im 1. und in der Galerie Tapis Rouge im 2. Stock mit Kunst von Franz Gertsch, Rolf Iseli, Karin Frank und Peter von Wattenwyl.

Karin Frank
(geb. 1970, lebt und arbeitet in Hilterfingen) Die aufwändige Maltechnik von Karin Frank lässt Sichtbares und Unsichtbares ineinander verschwimmen. Schicht für Schicht fertigt Frank ihre Werke in Mischtechnik aus Teer, Acryl, Öl, Papier, Kohle und Kreide. Durch die Überlagerung der unterschiedlichen Schichten erzielt die Künstlerin eine charakteristische Farbwirkung von eindrücklicher Transparenz und Kraft. Die Bilder gefallen nicht nur, sie lassen den Betrachter eintauchen in eine Welt von Farben, Schichten und Spielerei. www.artraum.ch

Franz Gertsch
(geb. 1930 in Mörigen, lebt und arbeitet in Rüschegg) Franz Gertsch zählt zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Er geht in seiner grossflächigen Malerei von Fotografien aus, und zeigt so eine ganz besondere Annäherung an die Wirklichkeit. Das Werk „Mick Jagger“, welches im Foyer des Restaurants Tapis Rouge hängt, ist ein Werk aus klaren Farbflächen in gelb, pink und blau. Es entstand im Jahr 1969 und ist ein typisches Beispiel für Gertschs Frühwerk. Ab 1969 bricht der Künstler mit dieser Art von Malerei und wendet sich dem fotorealistischen Schaffen zu. www.museum-franzgertsch.ch

Rolf Iseli
(geb. 1934 in Bern, lebt und arbeitet in Bern und Saint-Romain, Frankreich) Rolf Iselis Malerei fand in der Schweiz früh Beachtung. Mit 23 Jahren gewann er das Eidgenössische Kunststipendium für eine mit Ölfarbe direkt aus der Tube bearbeitete Leinwand (1957). Dieses Werk wurde zum nationalen Kunstskandal, und brachte quasi über Nacht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Bis 1966 malte Iseli vor allem in Öl. Danach entstanden nur noch Lithografien, Kupferstiche, Aquarelle und Collagen. Die Druckgraphiken, die Sie im Restaurant Tapis Rouge und auch in den Seminarräumen bewundern können, zeigen neben abstrahierten Figuren häufig hingekritzelte Wörter oder Sätze. Es sind Gedankenfragmente aus dem Arbeitsprozess des Künstlers.

Peter von Wattenwyl
(geb. 1942 in Bern) Der Bildhauer, Maler und Grafiker Peter von Wattenwyl gehörte einst zu den bedeutendsten Vertretern der hiesigen Kunstszene. Er war mit Künstlern wie Meret Oppenheim, Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle befreundet.

Auf dem Gurten ist eine seiner berühmten Fabeltierfiguren aus Polyester zu sehen. Die insgesamt 33 Fantasiefiguren wurden anlässlich der Eröffnung des Shoppyland 1975 hergestellt. Peter von Wattenwyl war der erste Künstler, der solche Polyester-Figuren entwarf, er kam noch vor Niki de Saint Phalle auf die Idee, dieses Material in der Kunst einzusetzen.